[...] In einer Wissenschaft wissen wir oft nur die Erkenntnisse, aber nicht die dadurch vorgestellten Sachen; also kann es eine Wissenschaft von demjenigen geben, wovon unsre Erkenntnis kein Wissen ist. [...]

 

I. Kant

... dass kleine Tagträume, wie ich die genannt habe, mit ihren Inhalten durchaus ihre Ehre haben, dass ein gemeinsamer Strom hinaufgeht und dass Hoffen eine allgemein menschliche Eigenschaft ist, gegründet auf der aller allgemeinsten menschlichen Eigenschaft, nämlich der Sucht und in höheren Graden der Sehnsucht ...

Ernst Bloch

Ein Gefühl ist ein Gedanke, der sich im Körper ausbreitet und, zurückkehrend aus dem Körper, wieder zum Gedanken wird. So ist es mit dem Hass, der Angst, der Freude, einer Traurigkeit, dem Neid, der Hoffnung. Sie sind Gedanken, glückliches oder unglückliches Wissen. Sie breiten sich im Körper aus, dann kehren sie zurück, angereichert um die Körperempfindung, bestätigt durch die Körperwirklichkeit, und werden wieder Gedanke.

Sven Hillenkamp. Das Ende der Liebe. Gefühle im Zeitalter unendlicher Freiheit. (2009, dtv 34693)

Das Gesetz ist der kleinste gemeinsame Nenner. Dieser wird größer bei entsprechender Auslegung von Übetretungen.

(Günther Anders?)

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